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Touren zu Fuß

Jüdische Berlin Führung

Verfügbarkeit: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Sonntag
Dauer: 3 Stunden
Sprachen: Englisch
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Highlights
  • Erkunden Sie die jüdische Geschichte Berlins in den Bezirken Spandauer Vorstadt und Scheunenviertel
  • Erfahren Sie mehr über das Leben und die Herausforderungen der deutschen Juden im Mittelalter und in der Renaissance
  • Sehen Sie die anmutige Oranienburger Allee mit der prächtigen Neuen Synagoge
  • Entdecken Sie den Jüdischen Friedhof in der Großen Hamburger Straße
  • Besuchen Sie den koscheren Coffee-Shop "Beth-Café", um über die Erneuerung des jüdischen Lebens in Berlin nachzudenken
Beschreibung

Obwohl die jüdische Erfahrung in Berlin im 13. Jahrhundert begann, war die Intoleranz so fest verwurzelt, dass es Hunderte Jahre dauerte, bis 1714, bevor die erste Synagoge in der Heidereutgasse in Berlin errichtet wurde. Ihr Spaziergang beginnt an den verbliebenen Fundamenten der sogenannten Alten Synagoge, wo Ihr Guide, ein Jüdischer Philologe, Ihnen hilft, die Herausforderungen der deutschen Juden im Mittelalter und in der Renaissance zu verstehen und das reiche kulturelle Leben Berlins zu schätzen Jüdische Gemeinde trotz ihres verletzlichen Status.

Unser Hauptaugenmerk wird jedoch auf die Hauptstandorte der jüdischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in Berlin, die Bezirke Spandauer Vorstadt und Scheunenviertel in Berlin-Mitte, gerichtet sein. In der anmutigen Allee Oranienburger Straße, wo 1866 die prächtige Neue Synagoge errichtet wurde, erfahren Sie nicht nur von den Konflikten zwischen deutschen Juden und Nichtjuden, sondern auch von Spannungen zwischen den meist assimilierten deutschen Juden und den sogenannten Ostjuden ( "Ostjuden", die in den 1920er Jahren Berlin füllten, nachdem sie in ihrer Heimat vor dramatischer antijüdischer Gewalt geflohen waren.

Viele dieser Flüchtlinge waren orthodox und arm. Sie brachten mit ihnen eine völlig neue Infrastruktur für jüdisches religiöses und kulturelles Leben nach Berlin. Wir untersuchen visuelles Material wie Fotografien jüdischer Straßenhändler und alter Zeitungen und untersuchen, wie das jüdische Leben in Berlin in den 1920er Jahren viel sichtbarer wurde. Gerade deshalb sah die etablierte deutsch-jüdische Gemeinschaft den Zustrom von Ostjuden als potentiell gefährlich für ihren eigenen Status innerhalb der deutschen Gesellschaft an. Eine Antwort war ihre Unterstützung für Einrichtungen der sozialen Wohlfahrt und Bildung. Wir halten an einem Beispiel dieser Philanthropie, dem ehemaligen jüdischen Waisenhaus in der Auguststraße, das heute eine Ausstellungshalle und ein Café beherbergt. (Wenn sich die aktuelle Ausstellung mit einem Thema unserer Tour beschäftigt, sollte ein Besuch der Ausstellung in Betracht gezogen werden.). Auch der Jüdische Friedhof in der Großen Hamburger Straße vermittelt einen lebendigen Eindruck von der jüdischen Präsenz Berlins.

Assimilierte Juden in Berlin spielten führende Rollen in allen Bereichen der deutschen Kultur: Journalismus, Bildung, Wissenschaft, Literatur, Kunst, Musik, Wirtschaft. In der kurzen, ängstlichen Weimarer Zeit (1919-1933) schuf der große Maler Max Liebermann seine Werke und wurde Leiter der Berliner Secessionisten. Kurt Weill hat das Musiktheater neu definiert. Walter Benjamin verfasste die skurrilen akademischen Essays, die eine Philosophie der Moderne einleiteten. Trotz solcher prominenter Persönlichkeiten brach bereits im November 1923 antisemitische Gewalt eines neuen Grades aus. Vor dem ehemaligen Arbeitsamt in der Gormannstraße sprechen wir vom sogenannten Scheunenviertel-Pogrom. Im Jahr 1933 wurde das "Barn Quarter" zu einer der ersten Einstellungen der politischen Säuberungen der Nazis in der Hauptstadt. Wir diskutieren die Serie von finsteren Ereignissen, die zur vollständigen Umsetzung von Hitlers "Endlösung" in Berlin führen, während sie Orte besuchen, die an den Holocaust erinnern, wie zum Beispiel die Grafik des vermissten Hauses in der Großen Hamburger Straße 15/16, in der die Namen der ehemaligen Jüdische Bewohner und der Verlassene Raum am Koppenplatz, der an die Juden erinnert, die im November 1938 zur Kristallnacht gebracht wurden, und einige der 1.400 Stolpersteine erinnern an die Opfer der Shoah.

Bevor wir das "Barn Quarter" verlassen, besuchen wir das koschere Café "Beth-Café", um über die Erneuerung des jüdischen Lebens in Berlin nachzudenken. Unser letzter Halt ist die Neue Synagoge, deren Architektur die jüdische Assimilation in Deutschland symbolisierte und zelebrierte. Es ist somit einer der bewegendsten Orte auf unserer Wanderung. Heute beherbergt es die in Berlin wiederbelebte jüdische Gemeinde und beherbergt darüber hinaus eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen, die Sie abschließend besichtigen möchten.

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Inklusive
  • Führung durch das jüdische Berlin mit einem professionellen Guide
Kartenansicht

Rosenthaler Str. 41, 10178 Berlin, Deutschland

Treffpunkt:
  • Hackescher Hof Restaurant & Café, Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin
Uhrzeiten
  • Dienstag und Sonntag: 10.00 Uhr
  • Mittwoch und Donnerstag: 14.00 Uhr
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Anbieter
Insight Cities
Buchungsgebühr
Es fallen keine zusätzlichen Gebühren im Falle einer Buchung an.

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