Der Rundgang beginnt mit einem Besuch des Charents-Bogens, einem monumentalen Aussichtspunkt, der einen unvergleichlichen Blick auf den biblischen Berg Ararat bietet. Von dort aus geht es weiter zum heidnischen Tempel von Garni. Diese historische Stätte ist der einzige erhaltene hellenistische heidnische Tempel in der Kaukasusregion und stammt aus dem ersten Jahrhundert nach Christus. Er wurde ursprünglich als Kultstätte für den Sonnengott Mihr (Mithra) errichtet und beherbergt auf seinem Gelände auch ein bemerkenswert gut erhaltenes römisches Badehaus.
Lassen Sie sich anschließend von dem Naturwunder Symphonie der Steine in den Bann ziehen. Dieses großartige geologische Meisterwerk wurde über Jahrtausende hinweg durch vulkanische Aktivität und Erosion geformt. Ein Stück weiter wartet das Geghard-Kloster oder Ayrivank darauf, entdeckt zu werden. Dieses architektonische Juwel, das größtenteils in den Fels gehauen wurde, vereint Stile aus dem 4. bis 10. Jahrhundert der armenischen Renaissance. Es gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und teilt sich diese Auszeichnung mit dem Oberen Azat-Tal.
Schließlich besuchen Sie den Sewansee, den zweitgrößten hoch gelegenen Süßwassersee der Welt. Auf der ehemaligen Insel, die heute eine Halbinsel ist, befindet sich ein mittelalterliches Kloster, das einen Panoramablick auf den See und die umliegenden Berge bietet. Das im 9. Jahrhundert erbaute Sevanavank-Kloster beherbergt einen der vier erhaltenen Amenaprkich Khachkars. Diese Stätte ist mit zahlreichen historischen Ereignissen und wichtigen Schlachten verbunden, was sie nicht nur zu einem architektonischen Schatz, sondern auch zu einem Symbol der armenischen Geschichte macht.