Alexandria, die „Braut des Mittelmeers“, wie die Ägypter sie nannten, ist die zweitgrößte Stadt Ägyptens. Einst war sie die größte Stadt der antiken Welt, bevor sie schließlich von Rom überholt wurde. Alexandria wurde um 331 v. Chr. von Alexander dem Großen gegründet.
Alexandria wuchs rasch zu einem wichtigen Zentrum der hellenistischen Zivilisation heran und blieb fast 1.000 Jahre lang die Hauptstadt des ptolemäischen, römischen und byzantinischen Ägyptens, bis zur muslimischen Eroberung Ägyptens im Jahr 641 n. Chr.
Die Stadt war ein bedeutendes Zentrum des frühen Christentums und Sitz des Patriarchats von Alexandria, das zu den wichtigsten Zentren des Christentums im Oströmischen Reich zählte. In der heutigen Zeit erheben sowohl die koptisch-orthodoxe Kirche als auch die griechisch-orthodoxe Kirche von Alexandria Anspruch auf dieses antike Erbe. Ihr Besuch umfasst außerdem das römische Amphitheater, die Pomaby-Säule und Kom El Shoqafa, auch „Katakombe“ genannt.
Sie können zwischen einer Gruppenführung mit mindestens 2 Erwachsenen oder einer privaten Führung wählen.