Dieses Erlebnis konzentriert sich auf die weniger bekannten Stätten, die mit dem Lagerkomplex Auschwitz in Verbindung stehen, darunter auch Orte, die nicht auf der üblichen Route des Museums Auschwitz-Birkenau liegen.
Während des Zweiten Weltkriegs waren die Außenlager Teil des gesamten nationalsozialistischen Konzentrationslagersystems. Sie lagen rund um Auschwitz-Birkenau und erfüllten verschiedene wirtschaftliche, industrielle und strategische Funktionen, die alle eng mit dem Hauptlager verbunden waren.
Sie besuchen die Judenrampe, den Ankunfts- und Entladeplatz, der genutzt wurde, bevor die Eisenbahnnebenstrecke nach Birkenau verlängert wurde, sowie ehemalige Lebensmittellagergebäude, die zur Versorgungsinfrastruktur des Lagers gehörten. Die Route umfasst auch die ehemalige SS-Kantine, ein Gebäude, das zur Infrastruktur gehörte, die das SS-Personal und den Lagerbetrieb unterstützte.
Die Tour führt weiter zum Frauenstraf-Außenlager, der einzigen Strafkompanie für Frauen in der Geschichte von Auschwitz, gefolgt von der Ausstellung „Auschwitz III Monowitz und IG Farben“, die die industrielle Dimension der im Lagersystem begangenen Verbrechen beleuchtet. Sie besuchen außerdem das Gedenkmuseum der Bewohner der Region Oświęcim, das Geschichten von Einwohnern präsentiert, die ihr Leben riskierten, um Häftlingen zu helfen.
Die Außenlager stehen als Mahnmal für menschliches Leid und Grausamkeit und unterstreichen zugleich, wie wichtig es ist, die Vergangenheit nicht zu vergessen und sich heute gegen Hass und Intoleranz zu stellen. Sie nehmen an einer Gruppenführung teil, die historische Erkundung mit stiller Gedenkfeier für die Opfer des Holocaust verbindet.