Auf dem Campo de' Fiori kauft Rom seit Jahrhunderten seine frischen Lebensmittel ein. Noch immer werden dort jeden Morgen die Marktstände aufgebaut, die von Einheimischen betrieben werden, die dies schon seit Generationen tun. Das macht den Platz zum perfekten Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die Ewige Stadt.
Von dort aus führt diese kulinarische Stadtführung in kleiner Gruppe über vier Stunden durch vier Stadtviertel, wobei unterwegs immer wieder gekostet wird. Eine „Norcineria“, die seit 1890 an dieser Ecke steht. Ein barocker Platz, auf dem Sie eine Ricotta-Sauerkirsch-Torte aus einer jüdischen Bäckerei mit einem Glas Prosecco genießen und einen Schildkrötenbrunnen bewundern können, der älter ist als das Gebäude, vor dem Sie stehen. Eine koschere Taverne im Herzen des Ghettos, wo der gebratene Kabeljau schon länger auf der Speisekarte steht, als sich irgendjemand erinnern kann. Dann durch römische Ruinen aus dem Jahr 200 v. Chr., über die älteste Brücke der Stadt, hinüber zur Tiberinsel und hinein nach Trastevere.
Dort wartet unter der Erde ein 2.000 Jahre alter Weinkeller. Man isst Amatriciana an einem Tisch, an dem die Steinwände zweitausend Jahre voller Abendessen in sich aufgenommen haben, dazu ein passendes Glas Wein. Fatamorgana rundet das Ganze mit Gelato ab, das aus Zutaten hergestellt wird, auf die keine gewöhnliche Gelateria kommen würde.
Sieben Stationen. Ein Rundgang durch die Stadt, die das Konzept des ausgedehnten Mittagessens überhaupt erst erfunden hat.